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Unser Club hat Liquiditätsprobleme. In der Mitgliederversammlung ist die Frage aufgetaucht, ob der Club nicht gar bereits überschuldet ist. Was sollen wir tun?
In dieser Situation kann ich für Sie einen Überschuldungsstatus erstellen. Das ist eine Bestandsaufnahme des aktuellen Marktwertes der Vermögenspositionen Ihres Clubs mit einer Auflistung der Verbindlichkeiten. Dazu gehört außerdem eine Fortführungsprognose für Ihren Club mit einem detaillierten Wirtschaftsplan für die kommenden Jahre.

 
Wir verspüren eine deutliche Stagnation bei der Mitgliederentwicklung unseres Clubs. Was können wir tun, um wieder mehr Mitglieder zu gewinnen?
Ein Marketingkonzept ist in dieser Situation das Instrument, das Sie brauchen. In einem solchen Konzept erstelle ich für Sie eine objektive Bestandsaufnahme Ihrer momentanen Stellung im regionalen Golfmarkt, analysiere die Stärken und Schwächen des bisherigen Marketings Ihres Clubs und zeige die Ziele, Planung und konkreten Maßnahmen auf, mit denen Sie die Mitgliedergewinnung und Kundenbindung aktivieren können.

 
Ich habe vor kurzem das Management einer Golfanlage übernommen. Nach meinen Maßstäben erscheint es mir, als sei die Anlage bis vor kurzem überhaupt nicht professionell geführt worden. Wie kann ich die Gesellschafter davon überzeugen, dass hier einiges geändert werden muss?
Der Prophet gilt zuweilen im eigenen Lande nicht viel. Daher empfehle ich Ihnen, eine externe betriebliche Analyse erstellen zu lassen. Das ist ein Status-Report mit einer kritischen Darstellung der bisherigen Performance aller betrieblichen Bereiche, gemessen an Branchendaten vergleichbarer Golfanlagen. Aus dem Bericht ersehen Sie und die Gesellschafter Ihrer Anlage genau, bei welchen Engpässen Sie mit Verbesserungsmaßnahmen ansetzen müssen.

 

Wir wollen ein neues Clubhaus bauen. Die Investitionen werden derzeit auf rund 1,5 Mio. Euro geschätzt. Wie können wir diese Investitionen am besten finanzieren?
Die sicherste Finanzierung ist immer die Investition aus Eigenkapital Ihres Clubs. Wenn die entsprechenden Rücklagen nicht da sind, ist das benötigte Geld durch neue Kapitalzuflüsse aus dem Kreis der Mitglieder aufzubringen. Dabei hilft Ihnen ein Finanzierungskonzept, aus dem die Notwendigkeit der Investitionsmaßnahme, das wirtschaftlich angemessene Investitionsvolumen, die Höhe der benötigten Mittel, die Art und Weise der Kapitalbeschaffung sowie die künftigen laufenden Betriebskosten und deren Deckung hervorgehen. Wenn Ihr Club das Kapital nicht gänzlich aus Eigenmitteln aufbringen kann, und daher einen Bankkredit braucht, benötigen Sie ein solches Finanzierungskonzept ohnehin zur Vorlage bei der Bank.

 
Unser Headgreenkeeper kommt und sagt uns, ein Teil der Pflegemaschinen seien total veraltet und wir bräuchten dringend neue Maschinen für die Golfplatzpflege. Die Mittel dafür haben wir aber nicht im Budget. Was können wir tun?
Da hilft nur ein detaillierter Wirtschaftsplan für für die kommenden Jahre, aus dem detailliert alle erwarteten Kosten und Einnahmen des laufenden Betriebs Ihrer Golfanlage sowie die prognostizierten Betriebsergebnisse hervorgehen. Ohne einen solchen Wirtschaftsplan können Sie nicht wissen, ob und in welcher Höhe Ihnen Mittel für die notwendigen Investitionen zur Verfügung stehen. Das gilt nicht nur für die Platzpflege, sondern auch für den Sportbetrieb, das Clubhaus und die Verwaltung.

 
Über einen Makler ist uns angeboten worden, eine Golfanlage zu kaufen. Im Exposé steht, eine solche Anlage sei üblicherweise rund 6 Mio. Euro wert. Was sagen Sie dazu?
Ob Sie die angebotene Golfanlage (zu dem genannten Preis) kaufen sollen oder nicht, ersehen Sie aus einer Investitionsanalyse (due diligence). Bei dieser Prüfung der Bücher und Unterlagen der zur Veräußerung anstehenden Golfanlage wird die technische und wirtschaftliche Situation im Detail unter die Lupe genommen, und zwar nicht nur die Hardware der Golfanlage, sondern auch die Jahresabschlüsse der letzten Jahre, die bestehenden Verträge und die Managementpraxis. Aus dem bericht sehen Sie rasch, ob Leichen im Keller liegen oder ob es sich lohnt, über den Preis zu verhandeln. Falls der Verkäufer mit der Durchführung einer solchen Analyse (deren Ergebnisse streng vertraulich sind) nicht einverstanden sein sollte, lassen Sie am besten die Finger von dem Angebot.

 
In der letzten Gesellschafterversammlung hatten wir den Eindruck, dass der Geschäftsführer unserer Golfanlage nicht in jeder Hinsicht mit offenen Karten spielt, wie wir das erwartet hätten. Wie können wir unseren Eindruck überprüfen, ohne dass irgendwelche Irritationen oder gar negative Konsequenzen entstehen?
Auch in diesem Fall rate ich dazu, eine detaillierte betriebliche Analyse durchführen zu lassen. Dabei werden nicht nur die objektiven Befunde zu allen einzelnen Bereichen und Abteilungen des Golfbetriebs, sondern auch die Talente des Geschäftsführers zutage gefördert. Der Prüfungsbericht geht nur an die Gesellschafter, so dass die Ergebnisse der betrieblichen Analyse absolut vertraulich bleiben.

 
Unsere Hausbank setzt neuerdings ganz andere Maßstäbe an die Kreditvergabe an als noch vor einiger Zeit. Das betrifft nun auch schon die Kreditlinie. Wie sollen wir damit umgehen?
Hier geht es um den klassischen Fall der Vertrauensbildung und -bewahrung im Verhältnis von Golfanlagen zu ihrer Hausbank. Die Bank macht ein internes Rating Ihrer Bonität. Bevor das bankinterne Rating zu einer Black Box für Sie wird, lassen Sie doch ein externes Golfrating erstellen. Mit diesem Golfrating gehen Sie bestens vorbereitet ins Bankgespräch und können die Kreditabteilung von der Bonität Ihres Golfunternehmens überzeugen.